Fadenlifting

Fadenlifting

Lifting ohne Skalpell
Ein straffes Gesicht ohne Operation ist schon immer der Wunschtraum Plastischer Chirurgen und ihrer Patienten. Gerade bei einer hängenden Wangenregion und beginnender oberen Halserschlaffung war bis jetzt nur eine offene Operation unter Hinterlassung von Narben vor dem Ohr möglich. Verbunden damit waren eine Dämmerschlafnarkose, ein stationärer Aufenthalt und eine Erholungszeit von mindestens 1 Woche. Eine reine Faltenbehandlung z.B. mit Unterspritzungen, Botox oder den verschiedenen Laserverfahren beseitigt das Problem der Hauterschlaffung leider nicht.
 
Wie ist es nun möglich, erschlafftes Gewebe ohne Hinterlassung von Narben anzuheben? Sind die Ergebnisse haltbar und die Nebenwirkungen gering?
 

   
Fadentypen:

Aptos®-Zugfäden:
Werden an festen Gewebepunkten verankert und dienen hauptsächlich der Gewebeerschlaffung im Wangen- und Mittelgesichtsbereich.

 


Bidirektionale Fäden von Aptos®:
Sind selbst spannend und werden besonders zur Konturierung des Mittelgesichtes, sowie Verbesserung der Kinn- und oberen Halskonturen eingesetzt.

 


Material:
Ich verwende ausschließlich Aptosfäden, die grundsätzlich aus Caprolacton bestehen. Dieses Material ist komplett abbaubar, nach etwa 8 Monaten, und stimuliert im Rahmen des Abbauprozesses die Neubildung von Kollagen und Elastin.

 


Behandlung:
Der Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung in der Klinik San Rossore. Die Fäden werden über kleine Einstiche, die narbenfrei verheilen, eingebracht. Bei Zugfäden ist in den ersten 2 - 3 Tagen eine so genannte Wellenbildung durch das Anheben der tiefer liegenden Gewebeschichten zu sehen, bei bidirektionalen Fäden findet sich dieser Effekt weniger ausgeprägt.

 


Risiken:
Kleinere Blutergüsse an den Einstichstellen, leichte Schwellung, sehr selten Infektionen, die beschriebene Wellenbildung ist nach kurzer Zeit verschwunden. Keine postoperativen Schmerzen.

 


Haltbarkeit:
Bei bidirektionalen Fäden etwa 2 Jahre, bei Zugfäden 3 - 5 Jahre.

Kosten:

Diese richten sich nach Art und Menge des verwendeten Materials und liegen zwischen € 1.500.- und € 2.000.-, inklusive der Klinikkosten.